home
Haus
Preise
Verfügbarkeit
Angebote
Ort
Umgebung
Kontakt
Prospekt / Druck

Impressum

Grootheider Huus


Strand

Das Welterbe-Komitee der Vereinten Nationen ernannte das Wattenmeer am 26. Juni 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Gemäß der Definition der UNESCO sind dies einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre.

Das Wattenmeer steht nun in einer Reihe mit anderen weltbekannten Naturregionen, wie beispielsweise den Galapagos-Inseln im Pazifik, dem australischen Great Barrier Reef, dem Grand Canyon sowie dem Yellowstone Nationalpark in den USA, dem nepalesischen Nationalpark Sagarmatha (Mount Everest) oder den Victoria-Fällen in
Sambia/ Simbabwe. In Deutschland gibt es nur zwei Regionen, die als Weltnaturerbe anerkannt sind: neben der Fossilienfundstätte Grube Messel (Hessen) nun auch seit 2009 das Wattenmeer, das schon seit vielen Jahren in Form von Nationalparks unter Schutz steht. Weltweit gibt es nur 176 Naturdenkmäler. 

Wellen

Das Wattenmeer ist mit ca. 13.000 km² eines der größten, zusammenhängenden Feuchtgebiete der Welt und bietet mit seinen verschiedenen Lebensräumen ein Zuhause für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Ca. 10.000 Arten von Kleinst-Organismen, Pflanzen und Tieren (wie z.B. Muscheln, Würmer, Fische, Vögel und Säugetiere) haben hier ihre Heimat. Millionen von Zugvögel legen hier auf ihrer jährlichen Durchreise von den Brut- zu den Überwinterungsgebieten und zurück eine längere Pause ein, um Nahrung und somit wieder Kraft für die Tausende von Kilometern lange Reise zu erlangen. Im Wattenmeer müssen sich alle Pflanzen und Tiere immer wieder an die wechselnde Landschaft, die durch Ebbe und Flut entsteht, anpassen.

Robben

Das Wattenmeer wird seit der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren durch Wind und Gezeiten ständig neu gestaltet, was sich dann auch an den Stränden und in den Dünen fortsetzt. Muschelbänke, von Wattströmen und Prielen durchzogene Wattflächen, weicher Schlick sowie die Seegras- und Salzwiesen bieten den Tieren einen Lebensraum mit einem großen Nahrungsangebot.

 

Das niedersächsische Wattenmeer vor unseren Deichen erstreckt sich vom Dollart im Westen bis zur Elbe-Fahrrinne im Osten und schließt auch die Ostfriesischen Inseln ein. Hier gibt es täglich Neues zu entdecken, da durch Ebbe und Flut das Wattenmeer ständig in Bewegung ist. Am Besten erkundet man das Watt zu Fuß auf geführten Wattwanderungen oder fährt bei Flut mit dem Schiff zu den Rastplätzen der Seehunde.

Die eingebetteten Ostfriesischen Inseln haben nur einen minimalen Anteil an der Gesamtfläche Deutschlands (kleiner 0,1%), hier findet man jedoch rund ein Viertel der deutschen Flora und ein Fünftel der deutschen Fauna. 

10. bis 18. Oktober 2015: 7. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit sehr vielen interessanten Veranstaltungen und Führungen, Infos: www.zugvogeltage.de